Brother MFC-J6930 DW Drucker im Text – Lohnt sich der Business Drucker?

Hallo und herzlich willkommen zu diesem neuen FinalTestMan Video. Heute geht es um den Brother MFC-J6930DW Tintenstrahldrucker. Was der kann, wo die Vor- und Nachteile liegen und ob sich ein Kauf lohnt, das zeige ich dir jetzt. Viel Spaß und los geht´s!

Disclaimer
Vorab noch kurz die Info, den Brother Drucker habe ich für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Ich vertrete hier aber meine eigene Meinung, dennoch ist natürlich die Werbesendung mit am Start.

Als ich den Drucker bei der Post abgeholt habe dachte ich nur, was ein Riesen-Oschi.

Aber klar, der Drucker unterstützt das Blatt-Format bis DIN A3, da bleibt eine gewisse Mindestgröße nicht aus.

Der Drucker ist ca. 68 cm breit, 50 cm hoch und 57 cm tief. Passt bei mir gut auf so ein Ikea Beistelltisch.

Aber was gibt es im Lieferumfang für die rund 300-350 Euro Straßenpreis?

Neben dem Drucker sind ein Set Tintenpatronen, eine CD mit Treiber für Mac und Windows, Stromkabel, Faxkabel und natürlich Papierkram enthalten. Das wars und mehr braucht man nicht.

Mh, doch. Ich hätte mir da noch ein USB Kabel für den PC gewünscht. Hier handelt es sich ja eher um einen Drucker für´s Büro und weniger für den privaten Gebrauch. In vielen Firmen gibt´s einfach noch kein WLAN in jedem Büro, da läuft alles über Kabel. Bevor es jetzt zu den Funktion geht, gibt´s einen noch den rundum Blick ums Gerät.

Oben ist der Einzug für den automatische Scan mit beweglicher Begrenzung für die jeweilige Papiergröße. Gibt´s mal Papierstau, kann dieser hier leicht beseitigt werden.

Deckel auf, kommt der bis zu DIN A3 Scanner zum Vorschein. Die Klappe bleibt auch selbstständig offen, sonst gibt´s hier nichts Besonderes. An der Seite befinden sich zwei Griffe, dadurch kann man die zweite Ebene des Deckels öffnen und gelangt zu den USB, LAN und Faxanschlüssen. Außerdem kann man hier auch eventuellen Papierstau entfernen.

Auf der Front ist links ein USB Anschluss, mittig das 9,3 cm große Touch-Bediendisplay, ein paar Bedienknöpfe und rechts der Einschub für die Tintenpatronen.
Dann kommt die Auslage für die gedruckten Blätter, und darunter befinden sich die zwei Papierschubladen, die beide jeweils bis zu 250 Blatt bis zu einer Größe von DIN A3 fassen. Man kann also beide Schubladen in DIN A3 umwandeln, ich empfehle aber die untere zu nehmen, da diese zusätzlich so einen Staubschutz hat. Kurz an den praktischen Tragegriffen an der Seite vorbei, geht es zur Rückseite. Hier gibt´s nicht so viel zu sehen. Den Stromanschluss, manuellen Papiereinschub, der bis zu 100 Blatt fassen kann und eine Klappe, um eventuellen Papierstau zu entfernen.

Rundgang abgeschlossen und das bringt uns zu den Funktionen des Multifunktionsdruckers und der hat wirklich jede Menge drauf. Kurz ein kleiner Überblick und dann zeige ich dir die Einrichtung und Hauptfunktionen. Also das steht auf dem Papier:

Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen, WLAN, USB 2.0, AirPrint, Google Cloud Print, iPrint&Scan und NFC sind die Hauptargumente für den Drucker.
Wer mehr wissen möchte, muss sich dann das Datenblatt auf der Herstellerseite durchlesen.
Die Einrichtung ist sehr einfache und Schritt für Schritt über das Touchdisplay erklärt. Alles ist gut auf dem Display zu erkennen und das ganze Control-Panel kann im Winkel angepasst werden. Auch die Bedienknöpfe sind gut verarbeitet. Da bleiben keine Wünsche offen. WLAN eingerichtet, kann unter Windows auch schon direkt gedruckt werden, da ich meinen Mac habe, kann ich dazu nichts sagen.

Auch wenn es plug and play funktioniert, habe ich trotzdem die Brother Software installiert, da man die Funktionen so besser verwalten kann und dann doch alles besser funktioniert.

Starten wir direkt mit der Hauptfunktion, dem Druck.

Maximal 35 Seiten pro Minute in Schwarz/Weiß und 27 Seiten in Farbe. Das ist ganz ok, geht aber bei anderen auch schneller. Wenn man per Smartphone druckt, dann ist das alles noch sehr viel langsamer. Aber solange es nur ein Druck hier und da ist und nicht die Uni-Vorlesung, ist das kein Problem. Ich empfehle also den Druck vom PC aus zu starten.

Dublex Druck bis zu DIN A3 ist möglich und läuft auch automatisch durch. Wenn man allerdings Randlos drucken möchte, z.B. einen Katalog, dann wird kein Dublexdruck unterstützt. Die Druckqualität ist nicht die beste die es gibt, aber für einen Bürodrucker völlig ausreichend. Als reinen Grafik, bzw. Fotodrucker würde ich aber einen anderen Drucker wählen.

Zum Kopieren sage ich jetzt nichts weiter. Drauflegen, kopieren, läuft.

Interessanter wird es beim Scannen. Das ist für mich mittlerweile eine der wichtigste Funktion, denn ich versuche so viel wie möglich zu digitalisieren.

Und da bringt der Brother Drucker wirklich alle Funktionen mit, die ich mir Wünsche.
Ich muss den PC nicht mal bedienen und kann alles vom Drucker aus starten.
Scan to USB, PC, FTP, Netzwerk, oder auch direkt ins Web. Wählt man eine Funktion aus, hat man nochmal ein paar Auswahlmöglichkeiten.

Per Web z.B. unterstützt verschiedene Clouddienste wie z.B. One Drive, Dropbox, Google Drive und noch ein paar weitere. Ich nutze am meisten die Scan to PC Funktion. Hier kann man auswählen, ob man direkt als PDF, Textdatei, Bild oder E-Mail scannen möchte. Auch mehrseitiger Scans in einer Datei ist kein Problem. Am Drucker auswählen und am PC öffnet sich automatisch der Ordner mit der jeweiligen Datei. Perfekt.

Leider erkennt der Scanner nicht immer, ob das Dokument jetzt Quer- oder Hochformat ist. Besonders bei PDF kann das schon etwas Mehraufwand bedeutet. Dafür empfehle ich dir das Programm PDF24. Damit kannst du die PDFs ganz einfach bearbeiten.

Für DIN A4 merke dir einfach. Leg es im Querformat rein, dann kommt Hochformat raus und genau anders herum.
Das Menü des Druckers ist insgesamt einfach und sehr verständlich. Man kann sich auch Shortcuts anlegen und den Drucker durch weitere Apps aus dem Brother Store erweitern.

Ein für mich sehr wichtiger Punkt sind auch immer die Patronen. Für den Brother MFC-J6930DW gibt es Standard Patronen, die für bis zu 550 Seiten reichen und Jumbo Patronen, die sogar bis 1500 Seiten, bzw. die Schwarze Patrone sogar 3000 Seiten schaffen sollen.

Im Lieferumfang sind natürlich nur die Standard Patronen und die sollen für ca. 358 Seiten ausreichen.
Da kann ich sagen, das stimmt Vorne und Hinten nicht. Ich habe nicht mal 50 Seiten mit der schwarzen Patronen geschafft. Das hat einen bestimmten Grund und damit kommen wir auch zu den so ziemlich einzigen negativen Thema, dass mir bei dem Brother Drucker aufgefallen ist. Ich nenne es mal Patronen-Management.

Ich weiß nicht in welchen Abständen, aber der Drucker führt regelmäßig und relativ häufig eine Art Reinigung durch, wenn man nicht regelmäßig druckt, damit die Patronen nicht eintrocknen. Das zieht aber sehr viel Tinte und macht die Patronen schneller leer. Mein Tipp, zieh den Drucker vom Strom wenn du ihn nicht täglich benutzt.
Ich übernehme keine Gewähr, aber so schnell trocknen die Patronen auch wieder nicht ein. Ich hatte mal einen anderen Brother Drucker über ein Jahr im Keller stehen, der hat immer noch ohne Probleme gedruckt.

Ein weitere Punkt der nervt ist, wenn eine Patrone leer ist, geht gar nichts mehr. Das ist bei so vielen Druckern so und ich hasse es wie die Pest. Wieso kann ich nicht einfach komplett Schwarz, Blau oder Rosa drucken, wenn Gelb leer ist?

Das ist echt zum kotzen, aber heute leider bei fast allen Druckern Standard. Ich bitte euch brother, haut ein Software-Update raus und korrigiert das. Denn das ist wiederum sehr gut, es gibt Updates für den Drucker.

Ein weiterer positiver Punkt ist, dass die Patronen zwar einen Chip haben, aber auch über einen integrierten Schwimmer verfügen und so wirklich leer sind, wenn der Drucker anzeigt, dass sie leer sind.

So das waren zwei positive Punkte zum Thema Patronen, schließen wir das Ganze mit dem letzten negativen Punkt ab. Die Kosten.

Die Original-Patronen sind verdammt teuer. Über 100 Euro kostet ein Jumbo Set als Normalpreis.

Ich habe für mein letztes Jumbo Pack 80 Euro bezahlt. Gibts irgendwo ein Sonderangebot, schlag da auf jeden Fall immer zu, egal ob die Patronen noch voll sind oder nicht. Aber gut, jetzt wirds Zeit für das Fazit.

Der Drucker hat jede Menge Funktionen, alles was man braucht und etwas mehr wird unterstützt. Drucken, Scannen und Kopieren geht locker bis DIN A3 Papier und die Konnektivität über WLAN zu PC, Smartphone oder anderen Geräten im Netzwerk ist 1a.

Übers Smartphone ist das Drucken etwas langsam aber der wirkliche und einzig dicken Negativpunkt sind das Patronenmanagement und die Folgekosten dessen.

Bleibt die Frage, ob ich mir diesen Drucker auch selbst kaufen würde.
Das ist diesmal eine ziemlich leichte Frage für mich, denn ja, auch wenn das Patronenmanagement so schlecht ist, habe ich den Drucker für die Arbeit gekauft, also nicht hier für FinalTestMan, sondern für meinen Hauptberuf. Ich ziehe einfach immer den Stecker, dann halten die Patronen auch länger durch.

Mit diesen Tipp wars das auch wieder von mir. Was hast du für einen Drucker und wie fandest du dieses Video? Hast du sonst noch Fragen, dann ab damit in die Kommentare oder aufs FinalTestMan Phone. Schnell den Abobutton drücken und so meinen Kanal unterstützen. Damit hast du die gute Tat für heute getan und ich verabschiede mich mit einen fröhlichen
Ciao, dein FinalTestMan, Reviews aus Leidenschaft.

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FinalTestMan

Mein Motto: Reviews aus Leidenschaft! Ich teste Produkte im echten Alltag. Mir sind technische Daten auf dem Papier nicht allzu wichtig. Auch schaue ich nicht auf die ganzen Benchmark Ergebnisse. Für mich zählt einzig und alleine, wie das Produkt im Einsatz unter ganz normalen Bedingungen funktioniert.

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