SOUNDBOKS 3 – Bluetooth Party Lautsprecher im Test

Du liebst Sound? Dann bist du hier richtig.

Hier kannst du die neue SOUNDBOKS 3 bei SOUNDBOKS kaufen

Und damit herzlich willkommen zu diesem neuen FinalTestMan Review. Heute habe ich den lautesten, portablen Bluetooth Lautsprecher für dich im Test die Soundboks 3 mit 126 db. Was die drauf hat und ob sich ein Kauf lohnt, das zeige ich dir jetzt, viel Spaß und los geht’s.

Die Soundboks habe ich kostenlos für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen, ich vertrete hier aber meine eigene Meinung und packe, wie immer, oben rechts die Werbesendung hin. Das geklärt, schauen wir uns mal den Lieferumfang an.
Soundboks, Akku, Ladegerät, Imbusschlüssel und natürlich ein bisschen Papierkram, das wars schon mit dem Lieferumfang und mehr muss auch nicht sein.

Die Soundboks ist ca. 66 cm hoch, 43 cm breit, 32 cm tief und wiegt dabei 15,4 kg. Das ist recht kompakt, wenn man die Leistung im Hinterkopf hat. Das Gehäuse besteht aus Pappel, nicht Pappe sondern Pappel, das ist ein relativ leichtes Holz, welches hier mit einem schwarzen Aluminiumrahmen und 4 Silikonecken gestützt wird. An den Seiten gibts noch 2 Stahlgriffe, vorne den abnehmbaren Frontgrill aus Stahl und auf der Unterseite befindet sich ein Anschluss für ein Lautsprecher-Stativ.

Die Soundboks gibt es nur mit schwarzem Gehäuse, die einzige Farb-Variation bietet der Frontgrill. Schwarz, Orange und Weiß sind die standard Farben, doch arbeitet Soundboks regelmäßig mit verschiedenen Künstlern zusammen und bringt Limited Special Editionen raus. Eine davon habe ich hier. Die Artist Edition von der Hamburger Künstlerin Anna T-Iron. Finde ich schon ganz cool, denn das macht die Soundboks besonders. Und wenn man es ganz individuell mag, kann man sich den Frontgrill abschrauben und selbst gestalten. Eine Anleitung gibts auch auf dem Soundboks-Blog. Colle Idee, abkleben und los.

Ich habe hier in meinem eigenen Unkrautgarten lackiert. Der Garten wird eh neu gemacht, daher kein Problem. Wenn ihr euren Frontgrill auch lackieren wollt, achtet auf die Natur und trefft Vorkehrungen. Das Control Panel ist minimalistisch gehalten. Ein Power-Button, Volumen-Rad und Team-Up-Button. Mit der Team-Up Funktion kann man bis zu 5 Soundboks per Bluetooth miteinander verbinden. Einfach einen Lautsprecher als Host wählen und alle anderen auf Join stellen, das Pairing lauft automatisch. Auf der Rückseite gibts neben der individuellen Team ID das Pro Panel. Das Pro Panel besteht aus 2 kombinierbaren XLR Eingängen für Mikrofone oder Instrumente und je einen 3,5mm Klinke Stereo Ein- bzw. Ausgang. Über den AUX Anschluss kann man auch andere Lautsprecher per Kabel, z.B. eine ältere Soundboks mit der neuen Soundboks 3 verbinden. Um das Pro Panel richtig nutzen zu können, benötigt man die Soundboks App. In der App kann man dann die Lautstärke der XLR Eingänge einstellen, die Soundboks komplett Fernsteuern und sogar mit einem Pin-Code sichern, das gefällt mir schon mal sehr gut. Wenn die Soundboks mal geklaut werden sollte, kann der Dieb damit nichts mehr anfangen.

Neben der Möglichkeit die Firmware zu updaten ist die Sound-Kontrolle wohl die wichtigste Funktion. Aktuell gibt es 3 voreingestellte Equalizer, die im Grunde nur die Bassstärke einstellen. Das ist etwas mau und Soundboks hat da auch schon ein Update für einen richtigen Equalizer angekündigt. Ich habe meistens den normalen Power Modus benutzt, denn da gefällt mir die Abstimmung am besten. Sind wir hier schon beim Sound und Bass, wird es wohl Zeit für einen Soundtest. Der Sound wird von insgesamt drei Teibern, also zwei 10 Zoll Tieftönern und einen 1 Zoll Hochtöner geliefert und mit 3x 72Watt RMS Klass D Verstärkern befeuert. Der Frequenzbereich liegt bei 40-20.000 Herz.

Jetzt noch die Frage, wie laut wird die Soundboks wirklich. Abstand 1 Meter und volle Lautstärke! Wenn man die beiden Soundboks aufdreht, kann man nicht daneben stehen. 113 db habe ich auf meinem Gerät gemessen, das sind nicht ganz die 126, aber ich habe auch kein genormtes Messgerät, das soll nur als Richtwert dienen. Man muss auch sagen, dass der Sound relativ Basslastig ist und es sich hier um einen Partylautsprecher handelt. Man kann zwar auch leise Musik hören, aber in Mietswohnungen wird man relativ schnell ärger mit den Nachbarn bekommen. Ich habe ja schon den Teufel Rockster Air getestet und hatte eigentlich vor hier einen Vergleich zu zeigen. Die beiden Lautsprecher sind zwar in etwa gleich schwer, spielen aber in unterschiedlichen Sound-Ligen. Daher macht ein Vergleich einfach keinen Sinn. Die Soundboks 3 kostet ja auch 200 Euro mehr als der Rockster Air den Preisunterschied hört man ganz deutlich.

Das hört sich ja schon fast nach dem Fazit an, es gibt aber noch ein paar Besonderheiten die ich zeigen möchte. Als erstes möchte ich dir nochmal die durchaus schlaue Bauform genauer zeigen. Die Silikonecken schützen nicht nur den Lautsprecher vor Schäden, sondern auch den Boden. Wenn der Lautsprecher umgeworfen wird, macht ihm das nichts aus. Auch ist umgekipptes Bier oder Wasser absolut kein Problem, denn die Soundboks ist nach IP65 Spritzwassergeschützt, also für jede Party gewappnet. Der Akku hält auf maximaler Lautstärke, laut Soundboks, 5 Stunden und auf normaler Lautstärke bis zu 40 Stunden durch. Eine Ladung dauert ca. 3-4 Stunden. Richtig cool ist aber, dass man den Akku ohne viel Aufwand wechseln kann und der Akku mit den alten Soundboks Lautsprechern kompatibel ist. Man kann den Akku auch laden, während man die Soundboks benutzt, allerdings fiept dann das Ladegerät hörbar.

Die Soundboks hat zu nach Beginn des Smartphone Pairings auch ein lautet Grundrauschen, welches bei mir aber nach etwa 10 Sekunden verschwindet. Das liegt vielleicht am jeweiligen Bluetoothgerät. Mit den Tragegriffen kann man den Lautsprecher gut ins Auto transportieren, aber lange Wanderungen wird man damit nicht machen. Dafür gibt’s dann einen Backpak, um die Soundboks auf den Rücken tragen zu können. Habe ich nicht getestet, soll aber gut funktionieren, aber 15 kg bleiben eben 15 kg. So….Zeit fürs Fazit.

Für mich ist eines schon sicher, die Soundboks ist mein aktuell liebster Party Lautsprecher.

Positiv sind die einfache Bedienung, die sehr gute Verarbeitung, die Silikon-Ecken die den Lautsprecher und den Boden schützen, der Spritzwasserschutz, die Möglichkeit weitere Lautsprecher per Bluetooth oder Aux Kabel zu koppeln,die Fernsteuerung per App, die lange Akkulaufzeit, die einfache Möglichkeit den Akku zu wechseln und das dieser auch mit alten Soundboks kompatibel ist, der gute Partysound und auch wenn es nur eine Nebensache ist, die Möglichkeit den Frontgrill individuell ohne viel Aufwand selbst zu gestalten.

Negativ sind der aktuell noch fehlende Equalizer, da der Sound sehr basslastig ist, dass man die XLR Eingänge nur per App steuern kann, dass die Kopplung zweier Lautsprecher per Bluetooth ab und zu recht lange dauert und man da per Control Panel oder App wenig Feedback bekommt und dass das Netzteil beim Laden hörbar fiept.

Bleibt die Frage, würde ich mir die Soundboks auch selbst kaufen. Wenn ich mir einen Partylautsprecher kaufen wollen würde und die rund 900 Euro habe, dann würde ich bei der Soundboks zuschlagen, denn das Gesamtpaket passt hier einfach sehr gut. Also klare Kaufempfehlung.

Damit wars das schon wieder von mir, willst du aber noch eine zweite Meinung hören und das kann nie schaden, dann schalte doch mal bei meinen Kollegen Jonas vom Kanal JonasTechTV rein. Jonas hat die Soundboks auch getestet und ein mega nices, cinematisches Video gedreht. Schau noch kurz in die Videobeschreibung, da stehen alle wichtigen Infos und Links. Falls du sonst noch Fragen hast, ab damit unten in die Kommentare und hau auf den Abobutton. Bis zum nächsten Mal, dein FinalTestMan Reviews aus Leidenschaft, Ciao.

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FinalTestMan

Mein Motto: Reviews aus Leidenschaft! Ich teste Produkte im echten Alltag. Mir sind technische Daten auf dem Papier nicht allzu wichtig. Auch schaue ich nicht auf die ganzen Benchmark Ergebnisse. Für mich zählt einzig und alleine, wie das Produkt im Einsatz unter ganz normalen Bedingungen funktioniert.

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