Teufel Theater 500 Dolby Atmos Heimkino System

Teufel Heimkino System Theater 500 5.1.2-Set

Hallo und herzlich willkommen zu diesem neuen FinalTestMan Video. Heute geht es weiter mit meinem Heimkinoprojekt. In diesem Video dreht sich alles rund um Sound. Kurz ein paar Grundlagen und dann geht es auch schon zum Aufbau und den Einstellungen meines Soundsystems.

Viel Spaß und los geht.

DISCLAIMER

Kurz zur Info. Für dieses Heimkino-Video-Projekt, habe ich das Theater 500 5.1.2 Soundsystem von Teufel kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Das System muss nach dem Projekt wieder zurück. So noch die Werbesendung oben in die Ecke, und ab geht´s.

Allgemein Infos

Kurz ein paar Grundlegende Infos, damit du dem Video auch folgen kannst. Soundsysteme werden immer mit einer Zahlenkombination angegeben. Bei mir z.B. ist es ein 5.1.2 Soundsystem. Die erste Zahl steht für die Front und Effektlautsprecher. Die zweite Zahl steht für den Sub und die dritte Zahl steht für sogenannte 3D-Lautsprecher, die meist an der Decke oder als reflektorlautsprecher genutzt werden. Bei einem Soundsystem kommt es nicht nur auf die Lautsprecher an, sondern auch auf die Soundquelle. Es kommt nur gutes raus, wenn auch gutes rein kommt. Achte also auf den Input. Die wichtigsten Soundformate fürs Heimkino sind aktuell Dolby Atmos und DTS:X. Gute Systeme unterstützen meist beides. Die Lautsprecher können nicht direkt an den Fernseher angeschlossen werden. Man braucht einen Audio Receiver auch AVR genannt.

Grundinfos abgehakt starten wir mit dem Aufbau.

AUFBAU

Der Aufbau eines Soundsystems ist relativ einfach. Je nach System gibt es ein paar Variationen, die man auf sein eigenes Wohnzimmer anpassen muss aber ansonsten ist das relativ selbsterklärend. Ich kann hier jetzt nur das 5.1.2 System zeigen. Für mehr empfehle ich dir aber den Teufel Blog, da sind alle Variationen schnell und einfach erklärt. Mein Wohnzimmer hat eine offene Küche und ist etwas verwinkelt, also nicht optimal für ein Heimkino, dennoch machbar. Das Soundsystem ist das Teufel Theater 500 5.1.2 System mit dem Onkyo TX-RZ840 AVR. Das gute bei so einem System, alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Als aller erstes solltest du dir Platz machen Weg damit. Ich zeige dir kurz den AVR. Wenn man sich einen AVR von hinten anschaut, kann man leicht überfordert werden. Aber keine Angst, alle Anschlüsse sind beschrieben und wenn man sich Zeit nimmt, ist das auch leicht verständlich. Den ganzen Kram hier auf der linken Seite brauche wir in diesem Video nicht. Da kann man überwiegend ältere analoge Geräte wie Plattenspieler, CD-Player oder Videokameras anschließen. Für uns sind diese Anschlüsse interessant. Die HDMI und Lautsprecheranschlüsse, wobei wir von den Chinchanschlüssen nur einen der Sub Anschlüsse brauchen, welchen man nimmt ist egal. Wenn alle Lautsprecher verbunden sind, hat man Kabelsalat ohne Ende. Damit alles etwas ordentlicher Aussieht, nutze ich sogenannte Bananenstecker. Wie du siehst ist alles recht leicht beschrieben. Es gibt aber ein paar Besonderheiten. Doch bevor du dir jetzt 5 Minuten die Rückseite vom AVR anschauen musst, starten wir mit dem Aufbau und ich zeige ich dir die Besonderheiten beim jeweiligen Lautsprecher. Und beim ersten geht es auch gleich los.

Der Standlautsprecher T500 F16. Das ist ein 3 Wege-Standlautsprecher mit einer Dauerbelastbarkeit von 180 Watt und Nennimpedanz zwischen 4-8 Ohm. Die Nennimpedanz ist übrigens bei dem ganzen Soundsystem abgestimmt und gleich. Der Frequenzbereich, der für die Einstellungen im AVR wichtig ist, beträgt zwischen 39 und 21000 Hz. Die Besonderheit hier ist, dass sich die Lautsprecher für Bi-Amping und Bi-Wiring eignen. Das bedeutet, dass man den Tieftonbereich getrennt von den Hochton und Mitteltonbereich ansprechen kann. Das geschieht dann über Bi-Amping, also mit 2 AVRs oder mit Bi-Wiring, also 2 verschiedene Kabelstänge zum einem AVR, so wie ich es mache. So wird der Lautsprecher dann am AVR angeschlossen. Bi-Amping ist kein muss sondern ein kann. Daher sind Werksseitig zunächst solche Klemmbrücken montiert, die die unterschiedlichen Bereiche verbinden, damit man nur 1 Kabelpaar benötigt. Die Soundbrücken müssen also raus, vergiss das nicht. Das Kabel für den Tieftonbereich kommt an den Frontklemmen und für die Hochtonbereiche an die Hight Klemmen. Wenn du Kabel am AVR verbindest sind zwei Dinge ganz wichtig. Nimm den AVR vom Strom und verbinde die Phasen der Kabel immer gleich. Also die negative schwarze Phase am Lautsprecher auch an den negativen Pol beim AVR. Das gilt wirklich für alle Lautsprecher.

Der Anschluss vom Center ist unspektakulär. Der T500 C16 hat ein 2 Wege System und ist mehr oder weniger für Stimmen zuständig. Der Frequenzbereich liegt hier bei 69-21000 Hz. Einen Center kann man unter oder über den Fernseher stellen bzw. aufhängen, aber niemals hinter den TV verstecken. Der Standfuß ist abnehmbar, aber für mich perfekt, denn der Sub steht ja auf dem Sideboard. Die Standfüße beim T500 System beugen übrigens Vibrationen vor, sodass man keine Matten oder ähnliches benötigt. Weiter geht es mit den Effektlautsprechern, bei mir sind es die T500 DR16, sogenannte Dipol-Lautsprecher. Ein doppelt Besetztes 2-Wege-System mit 90 Watt Dauerbelastbarkeit und ein Frequenzbereich von 100-21000Hz. Das besondere bei diesen Lautsprechern ist, dass sie nicht auf den Zuschauer gerichtet sind, sondern Richtung TV und Rückwand abstrahlen. Das soll einen diffusen und besseren räumlichen Klang erzeugen. Die Dipollautsprecher kann man aber auch als normale Lautsprecher betreiben, dazu muss man einfach den Schalter kippen. Das solltest du tun, wenn du zocken willst, damit du deine Gegner besser lokalisieren kannst.

Die Dipollautsprecher werden seitlich vom Sofa in einer Höhe von 1,40 m bis 2,10 m platziert. Ich habe sie mit einer Schraube auf ca. 1,5 m hängen. Der Weg von den hinteren Lautsprechern zum AVR ist meist recht lang. Umso länger der Weg, umso dicker sollte der Querschnitt des Kabels sein, dass hat etwas mit dem Leistungsverlust zutun. Ich nutze für die vorderen Speaker 2,5 mm Kabel und für die hinteren 4mm Kabel. Viele sagen auch, dass man für die Lautsprecher-Paare immer die gleiche Länge benutzen soll. Ich habe auch immer gleichlange Kabel geschnitten, aber in der Realität wirst du in keinem Wohnzimmer hören, ob das eine Kabel 5 Meter länger ist als das andere.

5.0 haben wir jetzt schon mal, geht es weiter mit dem Sub und da streiten sich oft die Geister. Ein Sub ist für die tiefen Töne Zuständig, also den Bass. Ich habe hier ein wahres Sub Monster, den S6000 SW mit einem Schalldruck von 110 dB auf einem Meter und einem Frequenzbereich von 25-200 Hz. Der Sub ist auch THX Zertifiziert, bringt also Kinoqualität mit. Wenn ich hier voll aufdrehe, dann hören nicht nur meine Nachbarn mit, sondern gleich die ganze Straße. Jetzt aber die Frage, wohin mit dem Sub? Vorne neben den Frontlautsprechern oder lieber neben die Couche? Wo hört sich ein Sub am besten an?

Das musst du selbst testen, denn zum einen ist es Geschmackssache und zum anderen kommt es immer auf deine Gegebenheiten vor Ort an. Stellst du den Sub neben die Couche, solltest du daran denken, dass du auch Kabel über den Boden verlegen musst. Damit du dir 1 Kabel sparen kannst, gibt es von Teufel auch ein Wireless Connector, man zusätzlich kaufen kann. Empfänger in den Sub und Sendestation an den AVR, das wars dann schon. Am Sendemodul kann man dann noch Lautstärke und Standby Optionen einstellen. Bei mir steht der Sub vorne, also kann ich das 2,5 m lange Mitgelieferte Kabel nutzen, denn ich bevorzuge auch die Kabelverbindung. Damit steht das 5.1 Surround System, welches wohl die meisten kennen.

Die zwei weiteren Lautsprechern sollen 3D Effekte bringen, wie z.B. wenn ein Flugzeug über einen hinweg fliegt. Ich nutze dafür diese Reflekt Lautsprecher. Dabei handelt es sich um 2-Wege-System mit einem Frequenzbereich von 150-20000 hz. Die Lautsprecher können an die Decke montiert oder einfach auf andere Lautsprecher gestellt werden. Die optimale Position für solche Lautsprecher ist die Decken, aber ich stelle sie auf meine Frontlautsprecher, sodass der Sound von der Decke reflektiert wird. Bei Räumen bis 20 qm reicht 1 Paar aus. Da für Dolby Atmos ein spezieller Frequenzgang benötigt wird, können die Reflektlautsprecher auch mittels Schalter zwischen Atmos und Normalbetrieb umgestellt werden. Reflektlautsprecher hinten in den Surround Back Anschluss vom AVR und fertig.

Bevor du jetzt alle Kabel total ordentlich im Kabelkanal verlegst, teste erst mal ein paar Einstellungen im AVR, denn da gibt es auch einiges zutun. Damit du auch ein Bild hast, Steck noch das HDMI Kabel beim TV in den HDMI ARC Anschluss und beim AVR in den MAIN ARC Ausgang. Und wenn du schon dabei bist, kannst du auch BluRay Player, PS4, Switch und alle übrigen HDMI Geräte anschließen. Der Beamer kommt dann in den SUB Zone 2 Ausgang. Als erstes mache ich bei Technik-Geräten immer ein Update auf die neuste Firmware, dann geht es erst richtig los. Passendes System ausgesucht und die Lautsprecher einmessen. Die meisten Receiver haben heutzutage automatische Einmesssysteme. Einfach das mitgelieferte Mikrofon anschließen und das System durchläuft das Messverfahren. Du kannst sogar mehrere Sitzpositionen einmessen lassen. Wichtig ist, dass es beim Einmessen ruhig ist.

Bei mir lief das automatische Einmessen ganz ok, dennoch habe ich alles manuell angepasst. Den Abstand zur Sitzposition habe ich selbst gemessen und die Trennfrequenz der Lautsprecher kontrolliert. Die Trennfrequenz beschreibt den Übergang, ab wann der Ton zum Sub weitergegeben wird. Und dafür sind die Vorhin erwähnten Frequenzen der jeweiligen Lautsprecher wichtig. Die Trennfrequenz stellt immer die unterste Frequenz des Lautsprechers da. Kannst du diese beim AVR nicht einstellen, nimm einfach die nächst höhere. Liegt die untere Frequenz beim Lautsprecher z.B. bei 49 Hz, dann stellst du beim AVR auf 50 Hz ein. Das gilt nur als grobe Hilfe. Du kannst auch andere Einstellungen testen. Wichtig ist aber, dass sich das Ohr unter Umständen erst an neuen Einstellungen gewöhnen muss. Nimm dir also Zeit. Hier meine Einstellungen auf einem Blick. Damit war es das schon, Soundanlage steht. Aber nochmal kurz ein paar Tipps zusammengefasst.

TIPPS:

Achte immer darauf, dass deine Soundanlage zusammenpasst. Die Nennimpedanz der Lautsprecher sollte zueinander passen und der AVR muss genug Power haben. Es heißt nicht, umso mehr Lautsprecher, umso besser der Sound. Ein 11.2 System macht nur Sinn, wenn du auch 11.2 Sound hast. Die meisten Filme auf BluRay oder bei Streaming Diensten bringen nicht mal 7.1 Sound. Eine PS4 kann z.B. auch kein Dolby Atmos wiedergeben. Achte daher auf deinen Input, bevor du dir eine teure Soundanlage kaufst.

Eine Soundanlage wird sich bei dir Zuhause immer anders anhören als im Laden und bei Freunden. Du musst Kompromisse eingehen, da jede Wohnung anders ist. Lege deine Erwartungen nicht zu hoch.

Willst du auch solche Bananas nutzen, kaufe am besten isolierte mit einer Gummi oder Plastikummantelung, um Kurzschlüsse vorzubeugen. Meine tun zwar ihren Dienst, sind aber nicht isoliert. Deswegen beklebe ich diese noch mit farblichen Isolierband, das geht dann auch.

Und zu guter Letzt mein wichtigster Tipp für dich. Lass dich nicht von diesen ganzen Sound-Spezialisten im Internet verunsichern. Auch hier unter dem Video wirst du Kommentare finden wie z.B. deine Anlage ist so billig, die hört sich kacke an, Lautsprecher gehören an die Decke, unter 11.2 kauft man nichts oder die Bananas sind nicht aus Kupfer, alles mit Kupfer sein. Es gibt immer einen Spezialist da draußen, der es besser weiß und den Preisunterschied genau hören, wenn er ihn vorher auf dem Preisschild gesehen hat.

Also hau schnell auf den Abo-Button, denn das war noch nicht das letzte Video. Hast du weitere Fragen, ab damit unten in die Kommentare oder per Whatsapp aufs FinalTestMan Phone. Bis dahin, dein FinalTestMan, Reviews aus Leidenschaft, Ciao.

Avatar

FinalTestMan

Mein Motto: Reviews aus Leidenschaft! Ich teste Produkte im echten Alltag. Mir sind technische Daten auf dem Papier nicht allzu wichtig. Auch schaue ich nicht auf die ganzen Benchmark Ergebnisse. Für mich zählt einzig und alleine, wie das Produkt im Einsatz unter ganz normalen Bedingungen funktioniert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.